In der Neuauflage des legendären Weihnachtsturniers von 2010 trafen die Young Tigers auf die Schülermannschaften der Germania Flames und der Pulheim Vipers. Und Ähnlich wie in jenem Dezember vor zwei Jahren zeigten die Young Tigers auch diesmal eine famose Leistung und gingen überraschend - wenngleich vollkommen verdient - als Turniersieger vom Spielfeld:

Platz Team Punkte Tore
1 Young Tigers 6 9:0
2 Germania Flames 3 4:3
3 Pulheim Vipers 0 0:10

Doch nun der Reihe nach:

Spiel 1: Young Tigers vs Germania Flames
Die Spiele waren angesetzt auf jeweils 2 * 11 Minuten. Die erste Partie bestritten die jungen Tiger gegen die in 2012 bis dato ungeschlagenen Flames aus Erftstadt. In den letzten Spielen konnten sich die Flames immer recht klar gegen unser Schülerteam durchsetzen, lediglich einmal gelang ein Unentschieden (wobei die Flames dieses Spiel mit einem Minikader bestritten hatten). Die Favoritenrolle ging also an unsere Freunde aus Erftstadt. Dennoch lag ein gewisser Optimismus in der Luft, da die Tigers einerseits mit weitgehend vollzähligem Kader antreten konnten (unser Spielmacher Stefan war jedoch erst für das zweite Spiel angekündigt) und andererseits ja auch starken Zuwachs in persona von Daniel (Tor) und Florian erhalten hatten.
So begann das Spiel recht ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste Großchance für die Tigers hatte Jonas G., dessen Schuss jedoch vom eigenen Mitspieler im Slot geblockt wurde. Gerade als die Flames anfingen, das Heft in die Hand zu nehmen und Finn im Tor der Tigers zu mehreren starken Paraden zwangen, gingen die Raubkatzen in der 7. Spielminute mit 1:0 in Führung. Till W. hatte sich ein Herz gefasst, den Ball im eigenen Strafraum erkämpft, um sich dann entschlossen und mit viel Speed vor das Tor der Erftstädter durchzutanken. Gegen den halbhoch angesetzten Schuss auf die Stockhandseite hatte Mattai im Tor der Flames keine Chance. Den Tigers gab dieses Tor Aufwind, das Spielgeschehen verlagerte sich nun zusehends in die Hälfte der Flames. Wenn diese ihrerseits in die Hälfte der Tigers kamen, so wurden sie sehr früh und konsequent gestört. Erfreulicherweise machten die Tigers trotz aggressiven Forecheckings die Räume hinten dicht, so dass die Flames nur selten zum Abschluss kommen konnten. Als die Tigers aber eine Strafe hinnehmen mussten, wurde es dann doch einmal brenzlig. Dabei bekam Finn den Schläger eines Gegners vorbei am Brustpanzer gegen die Rippen. Die letzten Minuten der ersten Hälfte biss er noch auf die Zähne, danach war das Turnier für ihn mit Verdacht auf Rippenprellung beendet. So musste Daniel nicht nur jeweils die zweite Hälfte im Tor spielen, sondern auch die erste Hälfte des Spiels gegen die Vipers. Um es vorweg zu nehmen: Daniel bot eine starke Vorstellung und verhinderte zunächst den Ausgleich der Flames, die die zweite Spielhälfte mit ordentlich Wut im Bauch starteten. Wer einen Einbruch der Tigers befürchtete (so ja bereits mehrfach geschehen), der sah sich getäuscht. Erfreulicherweise war Stefan früher als erwartet da, so dass er bereits zur zweiten Hälfte des ersten Matches ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Die Tigers spielten weiterhin konsequent, hinten wurde früh gestört, vorne wurde aus allen Lagen geschossen und kein Ball verloren gegeben. So gelang Daniel Sch. (der erneut eine klasse Leistung zeigte) in der 16. Spielminute der Treffer zum 2:0. Doch damit nicht genug, Stefan legte nur 53 Sekunden später noch einen drauf und erhöhte zum 3:0. Damit war den Flames der Zahn gezogen, sie verloren ihre spielerische Linie und kamen nicht mehr zu hochkarätigen Chancen. Die jungen Raubkatzen spielten die Zeit dann locker runter und gingen mit 3:0 als Sieger vom Platz. Das war Teil 1 der Überraschung. Die kurze Spielzeit von 2 mal 11 Minuten kam dabei den Tigers sicherlich zu Gute, sind die Erftstädter doch als Spätstarter bekannt. Allerdings hatte der Autor nicht das Gefühl, als hätte das Spiel nochmal kippen können. Dazu wirkten die Tigers an diesem Tag zu selbstbewusst und konzentriert.

Spiel 2: Germania Flames vs Pulheim Vipers
Auf den ersten Blick sollte das ja ein klare Sache sein: der Vizemeister der Schülerliga B gegen ein Hobbyteam. Allerdings muss man sagen, dass die Vipers das wohl jüngste Team stellten und den Mannschaften der Flames und Tigers  zumindest körperlich unterlegen waren. Zudem hatten die Erftstädter noch einige Wut im Bauch, so dass schnell klar wurde, dass dies ein Spiel auf ein Tor werden würde. Allerdings wirkten die Versuche der Flames etwas ungestüm, die Schüsse gingen meist direkt auf den Körper des Goalies. Dann kam auch noch Pech ins Spiel. Kurz hintereinander schlugen zwei harte Schüsse an der Latte ein. Sieben Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit fand der Ball dann doch den Weg ins Tor. Jens hatte ins rechte untere Eck abgezogen. Kurz nach Wiederbeginn legten die Flames dann im Minutentakt drei Treffer durch Finn, erneut Jens und Benny nach. Das Spiel endete 4:0 für die Erftstädter.

Spiel 3: White Tigers vs. Pulheim Vipers
Dank des Sieges im ersten Spiel konnten die Tigers ihr zweites Spiel ausgeruht angehen. Dennoch fragte sich das Fanlager der Young Tigers, ob ihre Helden denn die Konzentration würden aufrecht erhalten können. Grundsätzlich ist es immer eine gefährliche Situation, wenn ein Unentschieden zum Weiterkommen bzw. Turniersieg ausreicht. Leider kann der Autor dieses Artikels keine Details zum Spiel schildern (wegen Stippvisite im Krankenhaus). Also bleibt es zunächst mal bei den Fakten. Freiwillige Zeitzeugen sind hier gefragt, eine kurze Zusammenfassung zu schreiben (come on, please !!!).
Bereits nach 21 Sekunden versenkte Florian in seinem ersten Spiel für die Young Tigers den Ball in den Maschen des gegnerischen Netzes (Gratulation zum Premierentor !). In der 10. Spielminute war erneut Daniel Sch. zur Stelle und erhöhte auf 2:0, was zugleich der Stand zur Pause war. Offenbar war der Appetit der Raubkatzen noch nicht gestillt, denn in der zweiten Hälfte sollte es noch ganze 4 mal im Kasten der Vipers klingeln. Jan in der 16. Minute, Jonas G. (der heute sowohl defensiv, als auch offensiv voll zu überzeugen wusste) in Spielminute 18, Stefan in der 19. Minute und schließlich der deutlich erstarkte Julian L. in der letzten Spielminute sorgten für Freude beim Anhang.

Fazit:
Wenngleich jetzt einige Spieler hervorgehoben wurden, so war der wesentliche Faktor zum Turniersieg wohl die geschlossene Mannschaftsleistung. Dass die Chemie im Team stimmt, das ist ja kein Geheimnis. Aber dass alle Spieler den 'Game-Plan' von Coach Ingo so konsequent umsetzen würden, daran hat wohl kaum jemand geglaubt:
    â€¢    Jonas P.: Der Turm Fels in der Brandung, da brannte nix an.
    â€¢    Florian: Er zeigte ein tolles Debut. Super Verstärkung für das Team!
    â€¢    Maximilian: Wie immer unerschrocken und mit allen Körperteilen verteigend.
    â€¢    Jonas G.: omnipräsent, immer da, wo er gerade gebraucht wurde.
    â€¢    Stefan B.: der Schrecken der gegnerischen Verteidigung und der Kopf des Teams.
    â€¢    Till W.: defensiv saustark und endlich auch mal in der Offensive mit Biss und Erfolg.
    â€¢    Paul D.: wenngleich ihm ein Tor vergönnt blieb, so war er doch ein steter Unruheherd vor des Gegners Tor.
    â€¢    Julian L.: kaum wiederzuerkennen, rannte, akkerte und das mit Erfolg. Sehr stark.
    â€¢    Daniel Sch.: Zwei Tore und vier Vorlagen sprechen für sich. Klasse Leistung.
    â€¢    Till H.: Auch bei ihm war eine deutliche Leistungssteigerung zu vermerken. Weiter so!
    â€¢    Ben: Sehr einsatzfreudig und zeigte sich insbesondere in der Verteidigung sehr effektiv. Prima!
    â€¢    Jan: Sein Zug zum Tor wurde heute ebenfalls mit einem Treffer belohnt. Super.


Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Ach ja, und wenn man dann schon das Turnier ohne Gegentor gewinnt, dann müssen - auch bei starker Defense - zwangsläufig starke Torwartleistungen im Spiel gewesen sein. Da Daniel S. 3 der 4 Hälften den Kasten hütete, gebührt ihm ein Großteil dieses Verdienstes. Wir können froh sein, einen derart starken weiteren Goalie im Team zu haben. Chapeau! Aber auch Finn hatte seinen Anteil. Er hielt seinen Kasten gegen zu Beginn des Matches noch strukturiert spielende Flames sauber und sein Team damit im Spiel. Dabei zeigte er einige tolle Saves. Auf dieses Duo zwischen den Pfosten ist also Verlass.
Im Zweifelsfall ist ja ohnehin immer der Trainer schuld. So auch diesmal. Die klaren Ansagen von Ingo insbesondere im letzten Training scheinen nachhaltig Wirkung hinterlassen zu haben. Zudem war das Team mental hervorragend eingestellt, was nach den letzten Niederlagen sicher nicht einfach war.

Unser Dank gilt Ingo als Organisator, den Eltern als Caterer und natürlich auch unseren Gästen für die fairen Spiele. Hut ab vor den Vipers, die mit dem jüngsten Kader angetreten sind.

 

Coach's Corner
Headcoach Ingo:
diesmal als mp3    {mp3}interview_ingo_20130109{/mp3}

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