Die Devilrats hatten die Old Tigers am 28.6. zum Turnier nach Langenfeld geladen. Zusätzlich am Start waren neben den Gastgebern und den Tigers aus Köln noch die Teams von Bonn Fire und RSC Aachen. Seitens der Tigers war ein bunt gemischtes Team aus 3 Altersgruppen im Alter zwischen 13 und 51 vertreten, sie stellten damit aber insgesamt eher das jüngste Team. Am Start für die Tigers waren:

Florian (V) Stefan (A)
Miles (V) Marco (A)
Ingo (V) Jan (A)
René (V) Cedric (A)
Finn (G)               

Leider konnte Daniel verletzungsbedingt nicht mitspielen, dafür unterstützte und motivierte er seine Kameraden aber hinter der Bande. Vielen Dank dafür!

Turniermodus war jeder geben jeden in 2 Runden (Hin- und Rückrunde). Insgesamt also 12 Partien mit jeweils 15 Minuten Spieldauer. Hier nun zunächst mal die Ergebnisse (unverbindlich, gemäß handschriftlicher Überlieferung):

Hinrunde
1
Bonn Fire
Old Tigers
0 : 3
2
Aachen Panther
Devilrats
2 : 2
3
Bonn Fire
Aachen Panther
3 : 1
4
Old Tigers
Devilrats
2 : 1
5
Devilrats
Bonn Fire
1 : 2
6
Aachen Panther
Old Tigers
1 : 4
Rückrunde
7
Bonn Fire
Devilrats
3 : 0
8
Old Tigers
Aachen Panther
0 : 3
9
Bonn Fire
Old Tigers
1 : 1
10
Devilrats
Aachen Panther
2 : 1
11
Aachen Panther
Bonn Fire
0 : 1
12
Old Tigers
Devilrats
1 : 3

 

Somit ergibt sich folgende Tabelle:

Platz
Team
Punkte
Tore
1
Bonn Fire
13
11 : 6
2
Old Tigers
10
11 : 9
3
Devilrats
7
9 : 11
4
RSC Aachen
4
8 : 12

 

Doch nun zu den einzelnen Spielen der Tigers:

Spiel 1: Bonn Fire vs. Old Tigers

Man durfte gespannt sein, wie sich denn diese ungewöhnliche Zusammenstellung auf dem Spielfeld verstehen würde, da die Tigers noch bei keinem Spiel in ansatzweise ähnlicher Formation angetreten waren. Bereits die ersten Minuten sorgten für eine positive Überraschung. Das Spiel der Tigers lief sehr flüssig mit tollen Kombinationen. So dauerte es auch nur 2 Minuten, bis der Ball im Kasten der Bonner einschlug. Miles hatte einen krachenden Distanzschuss abgefeuert und dem gegnerischen Goalie keine Chance gelassen. Bonn hielt gut dagegen und kam ebenfalls häufig vor den Kasten der Kölner, Schüsse wurden jedoch häufig von der kompakten Abwehr der Tigers geblockt oder aber von Finn entschärft. Insgesamt waren die Tigers lauffreudiger und kombinationssicherer. In der 8. Minute war es Stefan, der cool abwartete und den Ball über den Bonner Goalie lupfte. Etwa 3 Minuten später konnte dann Cedric mit einem platzierten Schuß einnetzen. Es blieb beim verdienten 3 : 0 für die Tigers, allerdings hatten die Bonner mehr abverlangt, als das Ergebnis suggeriert. Jedenfalls ein hervorragender Turnierauftakt!

 

Spiel 2: Old Tigers vs. Langenfeld Devilrats

In der zweiten Partie für die Tigers ging es dann gegen die Gastgeber, die insgesamt deutlich breiter aufgestellt waren. Es lief zunächst nicht so gut für die Tigers, der letzte Pass fand meist keinen Abnehmer. Optisch waren die Tigers zwar überlegen, aber die Devilrats konnten immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen. So kam es dann auch zu einer 2 auf 0 Situation und einem Pass auf den Spieler am langen Pfosten, welcher unbedrängt zum 0:1 einschieben konnte (4. Minute). Das passte den Kölnern gar nicht. Auch wenn es spielerisch nicht ganz so gut lief, so konnten die Kölner aber Tempo und Intensität erhöhen. In zwei Drucksituationen konnten sich die Devilrats nur mit kleinen Fouls helfen und kassierten dafür Zeitstrafen. Das erste Powerplay führte dann zum umjubelten Ausgleich, erneut war Miles per Distanzschuss erfolgreich (8. Minute). Mit einer wahren Energie- und Willensleistung schafften die Tigers 2 Minuten vor Spielende sogar den Führungstreffer. Stefan scheiterte zunächst noch am Torwart der Devilrats, erkämpfte sich den Ball aber hinter em Tor zurück und drückte ihn dann irgendwie über die Linie. Es blieb beim knappen aber durchaus verdienten 2:1 für die Gastmannschaft. Konnte das erste Spiel noch spielerisch entschieden werden, so waren in Spiel zwei eher die klassischen deutschen Tugenden Einsatz und Wille entscheidend für den Erfolg.

 

Spiel 3: Aachen Panther vs. Old Tigers

Im dritten Spiel ging es für die Tigers gegen die körperlich und numerisch überlegene Mannschaft aus Aachen. Die Tigers hatten sich wieder auf ihre spielerischen Qualitäten besonnen und kreierten sehr früh hochkarätige Chancen. So dauert es auch nicht lange, bis das Team jubeln durfte: Bereits in der zweiten Spielminute konnte Florian seinen ersten (aber nicht letzten) Treffer des Tages verzeichnen. Die Tigers blieben am Ball und erhöhten in der 5. Minute durch Cedric auf 2:0. Allerdings konnten die Panther bereits quasi im Gegenzug auf 2:1 verkürzen. Die Tigers ließen sich dadurch aber nicht schocken, sondern blieben ihrer Linie treu. In der 7. Minute war es dann Stefan, der mit einem etwas kuriosen Treffer für Freude beim Anhang der Tigers sorgte (ein Distanzschuss verfehlte das Tor, prallte von der Wand dann ab vor das Tor, von wo er dann wiederum von einem Aachener Spieler ins Tor gelenkt wurde). Kurz vor Ende des Spiels war es dann erneut Florian, der den Ball mit Vehemenz in die Maschen setzte (14. Minute). Insgesamt war auch dieser Sieg verdient, jedoch bleibt festzustellen, dass die Aachener nicht viele Torchancen hatten (oftmals Einzelaktionen), diese jedoch in den bisherigen Partien recht effektiv nutzen konnten. Mit diesem 4:1 Sieg lagen die Tigers zum Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz und waren entsprechend optimistisch für die Rückrunde.

 

Spiel 4: Old Tigers vs. Aachen Panther

Bereits im nächsten Spiel trafen die Tigers wieder auf die Panther. Der Spielverlauf hatte dann aber leider gar nichts mehr mit dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams gemein. Die Panther standen nun wesentlich kompakter in der Abwehr und die Stürmer störten den Spielaufbau der Tigers sehr erfolgreich. Wenngleich die Tigers deutlich höhere Spielanteile hatten, so konnten sie daraus kaum Chancen generieren. Spätestens der letzte Pass wurde abgefangen, woraufhin der RSC dann einige gefährliche Konter starten konnte. In der 7. Minute führte ein solcher Konter dann zum 1:0 für Aachen. Kaum eine Minute später zappelte der Ball dann schon wieder im Netz hinter Finn (2:0).

Die Tigers rannten weiter an, wirkten jedoch von Minute zu Minute genervter. Die Fehlpassquote erhöhte sich zusehends und Aachen blieb über Einzelaktionen stets gefährlich. Die Pässe wurden nun immer riskanter und die Abwehr immer verwundbarer. So war es erneut eine Einzelaktion, die die Aachener zum Endstand von 3:0 verwerten konnten.

Es blieb nicht viel Zeit zur Regeneration oder Aufarbeitung der Niederlage, da die Tigers bereits im folgenden Spiel wieder ran mussten. Und das ausgerechnet gegen die Bonner, die sich zum engsten Verfolger gesteigert hatten. Der Optimismus hatte einen deutlichen Dämpfer bekommen. Auch merkte man den Kölnern nun an, dass die ersten Spiele viel Kraft gekostet hatten und man eben nur mit 2 Reihen arbeiten konnte.

 

Spiel 5: Bonn Fire vs. Old Tigers

In diesem Spiel warfen die Kölner nochmal alles in die Waagschale. Sie schafften es tatsächlich, sich im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen den RSC deutlich zu steigern. Auch verlief der Start in die Partie sehr gut, Florian konnte bereits in der ersten Spielminute den Treffer zum 1:0 markieren. Die Bonner konnten den weiteren Spielverlauf offen gestalten, so dass sich ein packendes Spiel ergab, ohne dass es zu vielen hochkarätigen Chancen kam. Ab der 10 Minute merkte man den Tigers aber sehr stark an, dass sie kräftemäßig am Limit waren. In der Abwehr wurde nicht mehr konsequent abgeräumt, nach vorne passierte nicht mehr viel. In der 14. Spielminute kamen die Bonner dann durch einen verdeckten und strammen Schuss ins untere rechte Eck zum nicht unverdienten Ausgleich. Beim 1:1 blieb es dann aber auch.

 

Spiel 6: Old Tigers vs. Devilrats

In diesem Spiel ging es dann um den Titel. Mit einem Sieg hätten die Tigers das Turnier aus eigener Kraft gewinnen können. Aber es kam anders. Insgesamt erinnerte das Spiel doch sehr an die zweite Partie gegen den RSC Aachen. Die Tigers mühten sich und ranten an, die Gastgeber machten die Tore. Mangels Augenzeugenbericht kann der Autor nichts zu den ersten beiden Gegentreffern sagen. Der dritte Gegentreffer war jedenfalls sehr unglücklich. Irgendwie brachte ein Langenfelder den Ball von der Seite in Richtung Tor, die Situation schien aber schon entschärft, als der Ball dann doch irgendwie über die Linie kullerte. Kurz vor Ende gelang Miles dann noch der Anschlusstreffer zum 1:3, mehr war jedoch nicht mehr drin. Das Team war doch sehr ausgepowert.

 

Fazit:

Insgesamt war das ein sehr gelungenes Turnier, was allen Teilnehmern und Zuschauern sehr viel Spaß gemacht hat. Auch spielten die Teams sehr fair, es gab nur wenige Nicklichkeiten und anscheinend keine ernsthaften Verletzungen. Die White Tigers bedanken sich daher bei den Langenfeld Devilrats und beim (sehr guten) Schiedsrichter für Organisation und Austragung des Turniers. Auch gratulieren die Tigers dem Team von Bonn Fire zum verdienten Turniersieg!

Die vielen sehr jungen Spieler im Team der Tigers haben bewiesen, dass sie mit den Großen mithalten können. Im Nachgang wurden sie daher von Teamchef Ingo geadelt: Fortan 'müssen' sie sich nicht mehr 'Young Tigers' nennen, sondern dürfen nun den Namen 'White Tigers' für sich in Anspruch nehmen.

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